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Sicherheit

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Die nachfolgenden Seiten zeigen Ihnen auf, warum die Zusammenarbeit mit uns eine „sichere“ Angelegenheit ist.

PSO

Der Prozess-Standard-Offsetdruck (PSO) ist in Zusammenarbeit mit der FOGRA/UGRA und den Verbänden der Druck- und Medienindustrie Deutschland geschaffen worden. Diese ISO-Norm 12647-2 legt Sollwerte und Toleranzen fest, die im Druckprozess das Sinnvolle und Machbare darstellen.

Durch den PSO ist die farbgenaue Produktion nach einem festgelegten Standard möglich - gleichbleibend und messbar und somit eine hohe Druckqualität über die Gesamtauflage.
In der Druckvorstufe bezieht sich PSO auf die Farbeinstellungen in Bildbearbeitungs- und Layoutprogrammen. Entscheidend ist ebenso der richtige Umgang und Einsatz von ICC-Profilen, Einhaltung von wichtigen Datenparametern und die Erstellung von PDF/X1a und PDF/X3 Dateien.

Ausgabegeräte, Bildschirme und Proofer müssen nach Medienstandard Druck 2006 kalibriert sein. Die Proofs müssen für unterschiedliche Papiertypen gefertigt sein z.B. ISO coated bzw. ISO uncoated. Der Proof muss einen Kontrollzettel aufweisen mit dem Namen der Datei, dem Datum der Erstellung, den verwendeten Farbprofilen und den Messwerten. Auf dem Proof muss der FOGRA Medienkeil CMYK aufgedruckt sein.

An der Druckmaschine wird die Farbe mit Hilfe eines Spektralfotometers auf dem Farbmessbalken des Druckbogens gemessen. Der PSO gibt für die Volltonfarben (CMYK) auf dem entsprechenden Papiertyp LAB-Werte (Farbraumwerte) vor, die der Drucker innerhalb von Toleranzen (Delta E -Werte = Farbabstandswerte) erreichen muss.

Zusätzlich ist der Tonwertzuwachs für die Papiersorten vorgeschrieben, die es zu erreichen gilt. Sind alle Parameter in den vorgeschriebenen Toleranzen ist die größtmögliche Übereinstimmung von Proof und Druckergebnis erreicht.

Die Gesellschaften FOGRA aus Deutschland oder UGRA aus der Schweiz prüfen die Einhaltung obengenannter Kriterien. Bei Einhaltung und Erfüllung von diesen Kriterien wird den entsprechenden Betrieben ein Zertifikat für 2 Jahre verliehen. Nach diesen 2 Jahren muss erneut eine Prüfung erfolgen, um das Zertifikat um weitere 2 Jahre zu verlängern.

Dies veranlasst die Betriebe sich ständig an die vorgegebenen Qualitätskriterien zu halten. Bei diesem Prüfvorgang wird die Qualität auf der Grundlage der messtechnischen und visuellen Prozeduren festgelegt und im Hause der Unternehmen kontrolliert. Damit ist jedes Unternehmen in der Lage, seine Qualität bei der Herstellung von Printprodukten unabhängig und neutral dem Kunden gegenüber zu dokumentieren.